Monsoon Green Tara Blossoms Rezension und mehr

Diese Monsoon Green Tara Blossoms Rezension fasst Mikes Beitrag vom 1. Juni bei Olfactory Rescue Service zusammen — die achte Folge seiner Reihe durch unser Sortiment, in der er vier von der Himalaya-Region inspirierte Masalas behandelt: Green Tara Blossoms, Primal Musk, Tibetan Temple und Yeti Forest. Wie immer ist seine Einschätzung ehrlich und detailliert, deshalb hier eine Zusammenfassung in einfachen Worten zu jedem Duft, mit einem Link zum vollständigen Beitrag am Ende.

Green Tara Blossoms. Mike beschreibt dieses Stäbchen als wirklich grün-florales — und als ein ungewöhnliches dazu. Der Auftakt traf ihn als herb, fast limettengrün, was er nach eigener Aussage so weder in unserem noch im Bhagwan-Sortiment kennt. Er nahm viel Kampfer wahr, der die Blüten gegen die Sandelholz-Basis ausbalanciert, dazu eine grasige, krautige Note, die zum Firdaus-Attar passt, um das wir den Duft aufbauen. Er empfand ihn als rustikaler und trockener als die üblichen indischen Blütenstäbchen. Beim dritten Stäbchen kamen tiefere Noten zum Vorschein — Vetiver, Limettenschale, etwas fast Kaktusartiges. Sein ehrliches Fazit: Ob er einem zusagt, weiß man erst nach dem Ausprobieren, aber ihm gefiel, wie schnell er sich sein eigenes Terrain absteckt.

Primal Musk. Diesen Duft ordnet er der Familie der Himalaya-Moschusnoten zu (er nannte Vedic Vaani als groben Nachbarn, ohne dass es eine exakte Entsprechung wäre). Es ist die trockenere, schwerere Art von Moschus, nicht der süße Kasturi-Typ — warm, pudrig, dicht, mit dem von uns eingesetzten Sandelholz und Oud im Hintergrund. Er vermutete in der Dichte etwas Amber-Artiges und merkte ehrlich an, dass das Stäbchen je nach Charge gelegentlich während des Abbrennens ausgehen kann. Den Gesamteindruck beschrieb er als süß-sauer und leicht animalisch, mit einer dunklen, fast melasseartigen Kante und einem Hauch Patchouli. Sein Fazit blieb hängen: ursprünglich und zugleich poliert — ein alter Duft mit moderner Vollendung.

Tibetan Temple. Hier ist Mike offen, denn Guggul-Harz ist keine Note, die er persönlich mag — das hat er schon früher gesagt, und er tut auch hier nicht so, als wäre es anders. Was er bestätigt: Das Stäbchen tut genau das, was wir beschreiben — ein Guggul-Masala über einer holzigen Basis, die ihn an nepalesische Stäbchen erinnert, mit der leicht kristallinen Guggul-Note obenauf und sanfteren Anklängen von Vanille, geröstetem Malz und warmem Holz darunter. Er las es als wirklich natürliches, ehrliches Räucherwerk — eher leicht und mild als kräftig — und merkte an: Wer eine klare Guggul-Note sucht, ist hier genau richtig. Es ist nur nicht der Stil, zu dem er selbst greift. Für alle, die Guggul lieben, ist das eine durchaus hilfreiche Einordnung.

Yeti Forest. Dieses Stäbchen hat ihm sichtlich gefallen. Ihm gefiel der Name, und mehr noch die Mischung: ein grüner, harziger Waldduft, den er weicher und etwas süßer fand als die in den USA üblichen Kiefer-, Tannen- und Fichtenmischungen, gekreuzt mit etwas Kölnischwasser-Artigem. Er machte den Kampfer aus, der sich durch das Immergrün zieht, das wilde schwarze Agarholz, das jene cologneartige Seite nährt, und einen Hauch Moschus (die Walnuss nahm er nicht bewusst wahr, obwohl sie enthalten ist). Je länger er es abbrannte, desto stärker trat der Cologne-Charakter hervor — doch die grünen Noten hielten es für ihn stets als etwas Interessanteres geerdet. Er reihte es bei den hybriden Mischungen ein, die er kürzlich auf der Bhagwan-Seite besprochen hatte, und endete mit einem klaren Daumen nach oben.

Vollständige Rezension bei Olfactory Rescue Service:

Monsoon Incense / Green Tara Blossoms, Primal Musk, Tibetan Temple, Yeti Forest

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